Unser Holz

Kiefer

Witterungsbeständigkeit: 3
Die Kiefer ist in Deutschland und Teilen Mitteleuropas die zweithäufigste Waldbaumart nach der Fichte. In Deutschland macht ihr Flächenteil etwa 27 % an der Gesamtwaldfläche aus, während die Fichte auf etwa 32 % der Waldfläche zu finden ist. In Gesamteuropa und Nordasien stellt die Kiefer einen der wichtigsten Forstbäume dar, wobei sich ihr Verbreitungs- und Nutzungsgebiet über weite Teile Europas und Asiens zieht. Unser Holz beziehen wir aus FSC-zertifiziertem, europäischem Anbau. 

Kiefernholz besitzt eine mittlere Rohdichte von 520 kg/m3 bei 12-15 % Feuchtegehalt und ist damit im Vergleich zu anderen Nadelhölzern mittelschwer. Als Bau- und Konstruktionsholz wird Kiefernholz nahezu überall eingesetzt; sowohl im Innenausbau wie auch bei Außenanwendungen. Es findet entsprechend Verwendung im Hausbau für Dachkonstruktionen, für Holzverkleidungen, Geländer, Treppen, Skelettkonstruktionen für Wände und Decken, Fußböden, Fenster, Türen und Tore. Imprägniertes Kiefernholz dient als Fassadenverkleidung, Terrassendecking und zur weiteren Anwendungen als Kinderspielgeräte, Zäune, Pergola und anderes im Garten- und Landschaftsbau. 

Wir kaufen ausschließlich kernfreie Ware. Der Vorteil ist, dass es weitgehend riss- und verzugsfrei bleibt.
 Unsere druckimprägnierte Kiefer wird in einem Wechseldruckverfahren hergestellt. Die Druckimprägnierung führt dazu, dass das Holz resistent gegen Insekten, Fäulnispilz und Witterungseinflüssen wird. Nach der Behandlung wird es ca. zwei Wochen abgestellt, damit sich die Schutzsalze unlösbar mit den Holzfasern verbinden.
 Bei der Kesseldruckimprägnierung werden zum Schutz der Holzoberfläche Salze in das Holz gepresst. Diese Imprägniersalze reagieren mit Holzinhaltstoffen und können an einigen Stellen „ausblühen“. Diese ungefährlichen, grünlichen Salzkristallisierungen verblassen im Laufe der Zeit.

(Dieser Artikel basiert in Teilen auf dem Artikel Kiefernholz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.)


Fichte

Witterungsbeständigkeit: 3
Die preislich günstigste Art eine Terrasse mit Holz zu belegen, ist, wenn man sich für druckimprägnierte Fichte entscheidet. Unser Holz beziehen wir aus Mittel- bzw. Nordfinnland. Die klimatischen Verhältnisse führen dazu, dass dort nur qualitativ hochwertiges Holz wächst. Zudem kaufen wir nur kernfreie Ware. Das hat den Vorteil, dass man hier von weitgehend riss- und verzugsfrei reden kann. Die Druckimprägnierung führt ebenfalls dazu, dass das Holz resistent gegen Insekten, Fäulnispilz und Witterungseinflüssen ist. Unsere druckimprägnierte Fichte wird in einem Wechseldruckverfahren hergestellt. Nachdem das behandelte Holz aus dem Kessel genommen wird, wird es ca. 2 Wochen abgestellt, damit die Schutzsalze unlösbar mit den Holzfasern verbunden werden.


Cumaru

Witterungsbeständigkeit: 1 
Cumaru ist in Deutschland erst seit einigen Jahren bekannt. Dabei wird es in Südamerika seit langer Zeit in vielen Anwendungsbereichen genutzt. Zu den Besonderheiten des knochenharten Terrassendielenholzes zählt die natürliche Widerstandsfähigkeit gegen tierische und pflanzliche Schädlinge. Unser Cumaru kommt aus Bolivien und ist damit etwas heller als das aus Brasilien stammende. Cumaru ist noch härter, schwerer und dauerhafter als Bangkirai. Es wird auch als Fussbodendiele für den Innenbereich eingesetzt. Unser Holz ist künstlich getrocknet (KD ). Harzgallenbildung gibt es keine.

Genau wie beim Bangkirai wird die Kopfseite werksseitig mit Wachs eingestrichen, um die Rissbilden dort so gering wie möglich zu halten. Bei der Montage sollten die Bretter deshalb nachgeschnitten werden. Auch beim Cumaru kommt zu leichten Oberflächenrissen, die durch die Bewitterung erstehen. Diese haben jedoch keinerlei Auswirkung. Wir empfehlen, um die sehr schöne Farbe des Cumaru-Holzes zu erhalten, die Oberfläche mit den bekannten Ölen zu behandeln (WOCA, OSMO, Gori und Sadolin). Alle unsere Terrassenhölzer haben eine Seite profiliert und die eine Seite glatt gehobelt. Aus Erfahrung empfehlen wir die gehobelte Seite nach oben zu legen. Das hat folgende Vorteile. Die Reinigung durch einen Besen ist viel einfacher. Darüber hinaus ist es möglich, mit einer Poliermaschine das Öl schneller und besser aufzutragen und gleichmäßig einzupolieren. Es sollte mit Edelstahlschrauben gearbeitet werden, um ein schwärzen des Holzes zu vermeiden. Eine Unterkonstruktion sollte ebenfalls aus Hartholz bestehen, da bei einer Weichholz-Unterkonstruktion (Fichte, Kiefer, Lärche) die Gefahr besteht, dass die Verschrauben aus der UK reißt oder sie bietet nicht genügend Widerstand beim evtl. Verdrehen der Terrassenbretter. 

Unser Hersteller ist Mitglied im GFTN Bolivia (Global Forest Trade Network) und eine Gruppe im WWF. Zudem wird alles vom Einschlagen der Bäume, über das Zuschneiden, die Hobelung und Weiterverarbeitung (Terrassenhölzer und Zäune) FSC überwacht. Wir garantieren, dass der Regenwald dadurch nachhaltig bewirtschaftet wird. Durch diese nachhaltige Forstwirtschaft wird die Einnahmequelle der Ureinwohner gesichert. Diese arbeiten im Forst, im Sägewerk und im Hobelwerk. Es wird eine sinnlose Brandrodung der Wälder für Ölplantagen und Sojabau unterbunden.


Lärche

Witterungsbeständigkeit: 2 – 3
Wie der Name schon sagt, wächst dieses Holz in Sibirien. Dort sind das Klima so, dass das Holz sehr langsam wächst. Deshalb zeichnet es sich gegenüber z. B. Lärche die in Deutschland wächst darin aus, dass die Jahresringe viel kleiner sind (bessere Standfestigkeit), Kleinastigkeit sowie geringere Bildung von Harzgallen. Die sibir. Lärche wird außerdem als Außenverschalung, bei Zäunen und als Fensterholz genutzt. Bei der sibirischen Lärche sollte auch mit Edelstahlschrauben gearbeitet werden, um ein schwärzen der Terrasse zu vermeiden.


Ipe

Witterungsbeständigkeit: 1
Ipe wächst im Osten Südamerikas. Es zeichnet sich als ein Holz mit hervorragenden Eigenschaften aus, die da wären. Sehr hart, sehr schwer, sehr dauerhaft mit einem hohem Stehvermögen. Ähnliche Arten wachsen auch in anderen Ländern z. B. Argentinien und Bolivien, jedoch sind diese nicht ganz so stabil und sind auch nicht so dauerhaft. Wie bei jedem Hartholz kann es auch hier mit feinen Rissbildungen kommen, haben statisch aber keine Auswirkungen. Harzgallenbildung gibt es keine. Ipe vergraut bei längerem Witterungseinfluss. Hier empfehlen wir die Terrasse zu ölen mit einem der bekannten Terrassenöle (WOCA, OSMO, Gori und Sadolin). Vermeiden Sie bitte Kontakt mit verzinkten Gegenständen – Die Inhaltsstoffe reagieren mit schwarzen Verfärbungen. Verwenden Sie bitte beim Befestigen Edelstahlschrauben.


Bangkirai

Witterungsbeständigkeit: 1 – 2
Das bekannteste Terrassenholz aus Hartholz ist das Bangkirai. Es wächst in Indonesien und Malaysia. 

Bangkirai selbst ist keine Baumart, sondern es verbergen sich verschiedene Holzarten hinter diesem Begriff, z. B. Red Balau, Keruing, White Seraya, Merawan und Yellow Balau. Wir verkaufen ausschließlich Yellow Balau, da dieses Holz die besten
Eigenschaften zum Bau einer Terrasse kennzeichnen. Die vorgenannten Hölzer unterscheiden sich in ihren technischen und optischen Eigenschaften sowie im Preis voneinander. Generell sollten nur Yellow Balau und mit Abstrichen das Red-Balau als Bangkirai bezeichnet werden. Die o. g. anderen Hölzer sind Austauschhölzer.

Diese kleinen 1-2 mm großen Insektenlöcher können manchmal in den Dielen vorhanden sein. Sie sind nicht zu vermeiden, haben aber auch keine Auswirkung auf die Haltbarkeit. Sie sind nur ein optisches Merkmal. Ganz selten können auch Harzgallen auftreten. Sie äußern sich durch einen schmalen Spalt, der mit weißen Kristallen gefüllt ist. Um bei der Lagerung die feine Rissbildung speziell an den Kopfseiten so gering wie möglich zu halten, sind diese oft werksseitig mit Wachs gestrichen. Die Hölzer müssen bei der Montage deshalb nachgeschnitten werden. Auch leichte Oberflächenrisse, die durch Bewitterung entstehen können, haben statisch keinerlei Auswirkungen. Wie jede andere Holzart so vergraut auch das Bangkirai. Um die schöne Farbe erhalten zu können, empfehlen wir die Oberfläche zu ölen. Hier empfehlen wir die Verwendung der bekannten Öle (WOCA, OSMO, Gori und Sadolin). Die Inhaltsstoffe im Bangkirai reagieren mit verzinkten Metalle. Es bilden sich unschöne schwarze Flecken. Vermeiden lässt sich das, wenn mit Edelstahlschrauben gearbeitet wird. Außerdem hält die Verbindung wesentlich länger. Diese sollte ebenfalls aus Hartholz bestehen, da bei einer Weichholz-Unterkonstruktion (Fichte, Kiefer, Lärche) die Gefahr besteht, dass die Verschraubung aus der UK reißt oder sie bietet nicht genügend Widerstand beim evtl. Verdrehen der Terrassenbretter. Bei der Verwendung von Bangkirai im Außenbereich kann es zum Auslaufen der Inhaltsstoffe kommen. Umliegende Materialien sollten z.B. durch Folie geschützt werden. Es könnte evtl. zu Verfärbungen kommen. Im Balkonbereich sollte man besonders auf das Austreten der Inhaltsstoffe achten.

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