Sandkasten mit Sonnenschutz

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Bei schönem Wetter fühlen sich Kinder im Freien besonders wohl. Stundenlang beschäftigen sie sich im Sandkasten, indem sie "Sandkuchen" backen, mit Spielzeugbaggern, Kippern und Raupen über Baustellen fahren, Rennstrecken für ihre Autos und Murmeln anlegen oder in der Kombination von Sand, Wasser und diversen Naturmaterialien Landschaften imitieren. Der richtige Standort des Sandkasten beziehungsweise ein Sonnenschutz für Kinder ist allerdings wichtig. Sonst drohen der Sonnenbrand oder der Sonnenstich. 

Standort für den Sandkasten im Halbschatten wählen 

Welches Modell des Sandkastens gewählt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sogenannte Sandmuscheln lassen sich mit Sand oder Wasser befüllen. Sie sind leicht zu transportieren und können demzufolge variabel aufgestellt werden. Für den Holzsandkasten muss ein fester Standort ausgewählt werden. Am besten eignet sich der Halbschatten, beispielsweise unterhalb eines Baumes. Hier trocknet der Sand nach dem Regen gut ab, gleichzeitig spendet das Blätterdach ausreichend Schatten. Das ist wichtig, denn die direkte Sonneneinstrahlung auf den Körper des Kindes würde einen Sonnenbrand und einen Sonnenstich provozieren. Allerdings muss die Baumkrone den gesamten Sandkasten abschirmen, schließlich wandert die Sonne im Laufe des Tages. 

Alternativ Sandkasten mit Sonnenschutz aufstellen
Steht kein Blätterdach zur Verfügung, kann ein Sandkasten mit Sonnenschutz aufgestellt werden. Der Handel bietet unterschiedliche Modelle an, beispielsweise Sandkästen mit einem separaten Sonnenschutzzelt, das sich bei Bedarf aufspannen lässt. Der Vorteil besteht darin, dass sich das Zelt bei Nichtgebrauch abnehmen lässt. So wird es vor Witterungseinflüssen geschützt und hält länger. Außerdem kann man es am Strand oder in der Sitzecke verwenden. Sogenannte Sonnensegel kommen in unterschiedlichen Größen und Formen zum Einsatz. Sie lassen sich leicht aufbauen und nach dem jeweiligen Stand der Sonne ausrichten. Die Materialien hochwertiger Modelle sind reiß- und wetterfest sowie obendrein atmungsaktiv, was einen Hitzestau unter dem Sonnenschutz verhindert. Darüber hinaus stehen diverse Sandkastenmodelle mit einem festen Sonnenschutz zur Auswahl. 

Sandkasten mit Schattierung selbst bauen
Mit etwas Geschick lässt sich der der Sandkasten mit der notwendigen Schattierung selbst bauen. Im Grunde bedarf es lediglich einiger Bretter beziehungsweise Platten aus Leimholz für die Überdachung, Kanthölzer sowie Dachpappe oder Schindeln. Letztere schützen das Dach vor Regen und vorzeitiger Verwitterung. Zum Verbinden werden Holzschrauben benötigt. Zunächst misst man die Bretter für den Rahmen ab und sägt diese zurecht. Dann schraubt man sie zusammen. Dabei sollten die Bohrlöcher so groß sein, dass die Schraubenköpfe vollständig versenkt werden können. Das minimiert die Verletzungsgefahr für die Kinder beim Spielen. Anschließend werden die Sitzbretter aufgeschraubt und an den Ecken von unten mittels Laschen miteinander verbunden. So erhält der Sandkasten eine bessere Stabilität. Dann werden die Giebelseiten des Dachs angezeichnet und zugeschnitten und mit den Querverbindern des Dachs verschraubt. Danach müssen an zwei gegenüberliegende Seiten des Rahmens von außen die Dachträger angeschraubt und mit den Giebeln verbunden werden. Letztlich wird das Dach aufgesetzt und gedeckt. 

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