DIY - Bangkirai Zaun selbst bauen

DIY - Bangkirai Zaun selbst bauen

Wieder einmal können wir ein schönes Kundenprojekt vorstellen. Wir freuen uns immer, wenn wir unseren Kunden nicht nur mit Material, sondern auch mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Von diesem Kunden haben wir tolle Fotos bekommen und können so passend zu jedem Arbeitsschritt noch Bilder zeigen, die nochmal besser verdeutlichen, was zu tun ist.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

 Fangen wir mit Material- und Werkzeugliste an:

Material:
• Pfosten 9x9 cm, Höhe 170-180cm aus Bangkirai
• Bretter bzw. Leisten (90mm breit, 16mm dick)
• Mittelleiste zur Stabilisierung und für schöne Optik (19x49x1830mm)
• Pfostenschuhe zum Einbringen ins Erdreich
• Schrauben für Leisten auf Pfosten V2A (4-5x90mm)
• Schrauben für Mittelleisten V2A (4,8 x 30 mm)
• Schlüsselschrauben für Pfosten V2A (10x40mm)


Werkzeug:
• Hammer
• Schraubenzieher
• Ratsche mit passender Nuss für Schlüsselschrauben
• Torx-Bits oder Kreuzschlitz je nach Schraubenart
• Senker
• Holzborer 2,5 - 3mm
• Akkuschrauber/Bohrmaschine
• Handkreissäge, Kreissäge oder Stichsäge
• Zollstock
• Bleistift
• Wasserwaage

 

Erster Arbeitsschritt: Pfosten setzen

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Die Pfosten zu setzen ist der Anfang des Zauns und somit der wichtigste Teil, denn nur, wenn diese genau und in der Waage gesetzt sind, kann der Zaun später optisch schön und genau aussehen. Die Pfosten werden mit einem Pfostenschuh im Boden verankert. Die Pfosten wurden so gesetzt, dass die Bretter dazwischen eine Länge von 179 cm haben. Die Bretter aus unserem Shop mit einer Länge von 396 cm, wurden von uns dafür in jeweils zwei Bretter geschnitten. Dadurch, dass die Bretter bereits von uns zugeschnitten wurden, konnten wir die Frachtkosten für unseren Kunden reduzieren, da Frachten mit einer Länge über 240 cm einen Überlangenzuschlag erfordern.

Zweiter Arbeitsschritt: Querstreben oben setzen

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Beginnt man mit den Brettern oben, so bekommt man einen geraden Abschluss am oberen Ende und die Pfosten sind schon einmal alle miteinander verbunden. Auch hier ist wichtig, alles waagerecht und lotrecht auszurichten. Wie alle Bretter wird auch das Oberste an einer Leiste befestigt, die man zuvor mittig auf den Pfosten schraubt. Bohren Sie die Löcher für die Leiste vor. Hier ist schon Genauigkeit gefragt. Schauen Sie genau wo Sie die Leiste festschrauben. Denn hier schrauben Sie als nächste die Bretter fest und dann sollten die Schrauben der Leiste und der Bretter sich nicht kreuzen oder sogar behindern.

 

Dritter Arbeitsschritt: Restliche Bretter anbringen

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Im nächsten Schritt kann man dann jedes Zaunfeld von oben nach unten mit Brettern bestücken. Immer im Wechsel, eins vorne und eins hinten. Zunächst alle Bretter auf einer Seite anbringen funktioniert nicht. Denn, und das ist schon der erste Tipp unseres Kunden für ein einwandfreies Ergebnis, sonst kann man die Schraubzwingen zum Fixieren nicht mehr anbringen. Mit den Schraubzwingen wird verhindert, dass sich die Bretter beim Anschrauben nach vorne drücken. So wird ein bündiger Abschluss der Bretter an der Leiste an der sie befestigt werden garantiert.
Das war aber noch nicht der einzige Tipp für diesen Arbeitsschritt. Schon vorher sollten alle Bretter vorgebohrt werden und das Bohrloch mit einem Fräskopf abgesenkt werden, so dass die Schrauben passgenau bündig mit der Oberfläche der Bretter sind. Eine Bohrschablone ist schnell gemacht und erleichtert diesen Arbeitsschritt ungemein. Außerdem sollte die Schraube mit dem Akkuschrauber nur bis ca. eine viertel oder halbe Drehung versenkt werden. Den Rest lieber per Hand festdrehen. So ist man sicher davor, Schraube oder Holz zu beschädigen.
Bei diesem Arbeitsschritt gibt es auch noch eine praktische Verwendung für Reststücke. Aus ihnen kann man zwei Abstandschablonen fertigen, so dass man immer den gleichen Abstand zwischen den Brettern hat, ohne immer wieder genau nachmessen zu müssen.
Der Kunde hat hier auch noch eine Leiste in der Mitte eingearbeitet, einmal aus optischen Gründen, aber auch für zusätzliche Stabilität.
Auf der Rückseite des Zaunes, wurden oben und unten nochmals schmale Bretter/Leisten angeschraubt für ein vollständigeres und abschließendes Gesamtbild.

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Vierter Arbeitsschritt: Holzbehandlung

Damit das Holz lange seine schöne Farbe behält und einen zusätzlichen Schutz erhält, kann man es noch mit einem speziellen Öl für Bangkirai behandeln. Diesen Arbeitsschritt kann man auch vor dem Aufbau des Zaunes durchführen, wenn einem das lieber ist.

 

Fazit unsere Kunden war, diesen Zaun aufbauen ist schon Fleißarbeit.
Aber die lohnt sich, so ein Zaun bleibt über viele Jahre Bestandteil des Gartens und trägt maßgeblich zum Erscheinungsbild bei. Um gründliche Vorbereitung und präzises Arbeiten kommt man nicht herum, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Für jeden der die Arbeit mit Holz liebt, wird das Projekt „Bankirai-Zaun selber bauen“ große Freude bringen.

Und was macht man mit den Holzresten von so einem Projekt? Zum Wegwerfen eindeutig zu schade. Unser Kunde hat daraus schnell ein kleines Vogelhaus gebaut. Und wer hat das schon, das Vogelhaus passend zum Zaun?

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Sie planen auch einen neuen Zaun für Ihren Garten? Ob auch DIY oder aus fertigen Zaunelementen, alles was Sie dafür brauchen finden Sie in unserem Shop. Wir beraten Sie gerne!

Tags: DIY, Zaun, Bangkirai

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