Der Frühling in den Startlöchern

Endlich steht der Frühling in den Startlöchern!

Der meteorologische Frühling beginnt stets am 1. März, der kalendarische Frühlingsanfang ist in diesem Jahr am 20.3.16

Schon drei Tage später ist Vollmond und nach diesem Termin richtet sich das Osterfest, denn das findet immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond statt.

Frühling, das bedeutet wärmere Temperaturen, mehr Tages- und Sonnenlicht, Frühlingsblumen, erstes Grün, es wird wundervoll!

All das wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus, man fühlt sich aktiver und hat das Bedürfnis, möglichst viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen.

Auf uns wartet jetzt eine Menge Arbeit im Garten, darum wird es höchste Zeit, mit der Planung zu beginnen.

Überlegt Euch, welche Veränderungen oder Verschönerungen Ihr in diesem Jahr verwirklichen möchtet, vielleicht können wir und unsere Produkte Euch dabei helfen.

Was soll es dieses Jahr sein? Ein paar neue Pflanzkästen, ein Kräuter -oder Hochbeet. Das ist jetzt im Frühjahr hochaktuell. Oder vielleicht lieber was für die Kleinen? Ein Sandkasten oder Kinderspielhaus oder gar eine neue Sitzgarnitur?

Ach ja, die Wünsche gehen einfach nicht aus und das ist gut so, denke ich.

Jemand hat mir kürzlich gesagt, dass es Stillstand bedeutet, wenn es keine Wünsche mehr gibt. Ich habe darüber nachgedacht, da könnte was dran sein ;). Aber zufrieden zu sein ist auch einfach schön.

Wenn es bei Euch, wie bei mir, eine neue Terrasse sein soll, dann tauchen plötzlich viele Fragen auf! Wie soll sie aussehen? Aus welchem Material soll sie sein? Wie lange hält sie? Muss ich sie behandeln? Oh je, gefällt sie mir womöglich nach kurzer Zeit nicht mehr?

Jaja, das Letzte ist sicher typisch für uns Frauen, die meisten Männer sind da viel rationaler, so sah leider auch meine „unschöne“ Terrasse aus. Einfache anthrazitfarbene Steine; der Farbton ist eigentlich wieder total in Mode. Für mich ist er trotzdem nicht schön.

Der Schuster trägt die schlechtesten Schuhe sagt man und das trifft auch auf mich leider zu! Wenn ich auf meine Terrasse blicke, kann ich es nicht leugnen.

Durch den festen Untergrund, den wir Dank der bestehenden Steine haben, konnten wir ohne großen Umstand neue Bretter verlegen. Die Terrassenform ist geblieben, wir haben im Abstand von 50 cm Unterleghölzer, darunter Schaumstoffplättchen gelegt und darauf dann die Bretter fixiert.

Wir haben die Unterleghölzer nicht an der bestehenden Steinterrasse befestigt.

Das Holz, dass wir wählten, ist toll, weil es bestens dafür geeignet ist, praktisch keinen Drehwuchs hat. Wir konnten, ohne die ursprüngliche Steinterrasse zu beschädigen, alles miteinander verschrauben. Allerdings mussten wir die Schraublöcher vorbohren, weil das Holz sehr hart ist.

Die Terrasse liegt quasi schwimmend, IPE Holz ist schwer und liegt sauber ohne Verdrehungen auf. Wegen der Witterung können wir sie noch nicht ölen. Das nehmen wir noch vor, damit sie in ihrer Farbigkeit auch so wunderschön bleibt; das kommt aber erst sobald das Wetter beständig ist.

Jeder, der eine Holzterrasse besitzt weiß, wie wundervoll es ist darüber zu laufen. Es ist ein tolles warmes Gefühl, ganz anders als die Steine, die ich eigentlich von Anfang an nicht mochte.

Menschen haben „Bretter, die die Welt bedeuten“. Für die einen ist es die große Bühne mit vielen Zuschauern. Meine Bretter hingegen sind die, die auf meiner neuen Terrasse liegen.

Jeder Schritt erfüllt mich mit einem Glücksgefühl, welches nur die Natur vermitteln kann. Die Liebe zu Natur kann und will ich einfach nicht leugnen.

Ach ja, meine IPE Bretter werde ich alle 1-2 Jahre mit UV-Schutzöl behandeln, damit sie nicht vergrauen und weiterhin so schön bleiben.

Das sehe ich aber als Entspannung an, die Terrasse ist ja nicht so groß. ;)

 Einen Wunsch habe ich mir in diesem Jahr schon erfüllt und stelle erschreckend fest:

                          Dieser erfüllte Wunsch gebar schon Neue! ;)

Die Liste wächst, denn jetzt stehe ich vor weiteren Überlegungen, ein paar Blümchen habe ich auch schon geholt. Nichts mit Stillstand: es geht weiter!

Herzliche Grüße

Ingrid

 

 

 

 

Tags: Terrasse

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  • Komposter und Hochbeete

    Hallo liebes HolzundGarten-Team,
    der neue Blogeintrag hat mich dazu animiert, mal wieder auf eurer Seite zu stöbern. Wenn man die Fotos von der Terrasse anschaut, sehnt man sich bestimmt nach Temperaturen, die einem erlauben, barfuß darüber zu laufen. Übrigens: bei uns ist es immer mein Mann, der die Ideen zur Garten(um)gestaltung hat. Vielleicht sollte ich ihm die Fotos mal zeigen.
    Beim Stöbern ist mir allerdings eine andere Idee gekommen. Unser von meinem Mann liebevoll gepflegter Ziergarten war früher einmal ein Nutzgarten. Vielleicht kann ich ihm eine Ecke "abschwatzen" , wo ich ein Hochbeet anlegen könnte. Ich habe auf eurer Seite gesehen, dass man auch die Komposter als Hochbeet nutzen kann. Da müsste sich doch ein Eckchen finden. Mal wieder selbst gezogene Tomaten, Radieschen etc. zu ernten und genießen zu können, fände ich schön.
    Bei dem Stichwort "Radieschen" fällt mir noch eine Geschichte ein, die mich nachdenklich gemacht hat. Vor einigen Wochen habe ich eine Bekannte vertreten, die in einer Schule ehrenamtlich belegte Brötchen für die Kinder zubereitet, die kein Frühstück dabei haben. Als ich einige Bund Radieschen mitbrachte, die ich zu den Brötchen anbot, wussten viele Kinder nicht, was das war. Wie schön wäre es, wenn Kinder bereits im Kindergarten Gemüse selbst ziehen könnten, wobei sich die Komposter als Hochbeete anbieten würden, da diese in der Höhe der Größe von Erwachsenen und Kindern angepasst werden können. Das würde sicherlich bei vielen das Essverhalten und die Wertschätzung von Lebensmitteln positiv beeinflussen.
    Und jetzt werde ich meinen Mann erst einmal davon überzeugen, dass wir unbedingt ein Hochbeet in unserem Garten benötigen.
    Bleibt noch zu hoffen, dass der Frühling seinem Namen alle Ehre macht.