

Das berichtet unsere Kundin, Annette J., Angestellte bei einer Bank, über ihre Erfahrungen mit unserem Schwarzwald Komposter:
„Anfangs mussten wir uns erstmal umstellen und den Bio-Müll separieren. Nun ist es für uns alle im Haus ganz normal, den kompostierfähigen Müll zu sammeln und zum Kompost zu bringen. Etwas grober Grünschnitt oder Laub liegen immer zum Beimischen neben dem Komposthaufen. Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und wir haben unsere erste Komposterde im Garten ausgebracht. Da sich die Kinder Erdbeeren gewünscht haben, konnten wir die selbstgemachte Erde dafür einsetzen. Die Erdbeeren waren einfach super!"
Weniger ist Mehr!
Diese Vorteile bietet Ihnen das Kompostieren.
Der Komposter macht Ihren Garten zum Sparstrumpf und zusätzlich ein großes Stück nützlicher. Schließlich landen Ihre kompostierfähigen Bio-Abfälle aus Küche und Garten nun auf dem Komposter, anstatt in der Bio-Mülltonne. Kosten für diese Tonne können Sie sich nun eventuell sparen. Viele Kommunen unterstüzen die Eigenkompostierung auch durch einen Rabatt auf die Müllgebühren.
Nach ein wenig Geduld mit dem Kompostiervorgang können Sie sich ein zweites Mal freuen: auch der Kauf von Gartenerde und erst recht Gartendünger kann ebenfalls eingespart werden. Denn Ihre „neue“ Komposterde ist so gehaltvoll, dass ein Dünger hinfällig wird. Der Kreislauf für Ihr autarkes Ökosystem im eigenen Garten ist nun etabliert und kann immer so weiterlaufen.
Die Investition für einen Komposter ist im Verhältnis dazu sehr gering und vor allem besonders nachhaltig. Es lassen sich noch zahlreiche weitere Vorteile aufzählen:
- Ihr Garten leistet einen positiven Beitrag zur Umwelt.
- Der gehaltvolle Kompost dient gleichzeitig als Gartenerde und als Dünger.
- Der Kompost bieten sowohl Mikroorganismen aus dem Boden, als auch Kleintieren, wie Igeln oder Blindschleichen z.B. Unterschlupf im Herbst und Winter.
- Kinder lernen die Kreisläufe der Natur im eigenen Garten kennen und erlangen mehr Verständnis für einen achtsamen Umgang mit der Natur. Ein wunderbarer umweltpädagogischer Beitrag.
- 👉 Lesen Sie mehr dazu hier.
☆ mehr Nachhaltigkeit durch weniger Müll
☆ verringert den ökologischen Fussabdruck
☆ mindert die Kosten für Gartenerde
☆ keine Ausgaben für Dünger mehr
☆ kann Müllgebühren reduzieren
☆ verbessert die Ökobilanz Ihrer Stadt
Welcher Komposter passt zur Ihrem Garten und Bedarf?
Der offene Schwarzwald Komposter
Für Individualisten mit viel Platz
Er bietet Ihnen besondere Flexibilität in der Größe und ist z.B. für Gärten mit viel Platz geeignet, die dennoch einen individuellen Aufbau benötigen. Sie können einfach die Steckelemente in der entsprechenden Größe wählen. Somit ist der Aufbau eines Quadrates sowie auch eines Rechtecks möglich. Die Fassungskapazität kann hier der Gartengröße entsprechend gewählt werden. Zusätzlich bietet der Schwarzwald Komposter die Flexibilität, bei Bedarf ein Hochbeet daraus zu machen.
Der Bio-Komposter aus Kiefernholz
Für praktisch veranlagte Sparfüchse
Eine günstige Anschaffung und eine unkomplizierte Konstruktion mit größeren Belüftungsfreiräumen. Dieser Komposter ist ideal für eine einwandfreie Sauerstoffzufuhr und die zügige Kompostierung in der naturgegebenen Zeitspanne. Die Größe ist ideal für mittelgroße oder große Gärten.
Do´s and Dont´s beim Kompostieren
Do´s
Das liebt Ihr Kompost – bitte mehr davon:
✓ Zerkleinerte Eierschalen
✓ Kaffeesatz mit Filterpapier
✓ Obst- und Gemüseschalen- und Reste
✓ Zerkleinerte Schalen von Zitrusfrüchten und Bananen nur in Bio-Qualität
✓ Eine dünne Schicht Grasschnitt
✓ Laubschnitt von Bäumen und Sträuchern

Wichtiges Wissen für den optimalen Kompost-Start
Idealer Standort:
Eine geschützte Ecke im Garten, die einen Halbschatten bietet, ist der ideale Standort für den Komposter. Denn er sollte weder in der prallen Sonne, noch komplett im Schatten stehen, um das Austrocknen oder die Entstehung von Fäulnis zu vermeiden.
Der entstehende Kompost sollte immer leicht feucht sein und auch genügend Frischluft abbekommen, als windgeschützt aber nicht völlig windstill stehen.

Effizientes Aufschichtungs-System als Grundlage:
Der Untergrund für den Komposter ist der blanke Erdboden, so dass die Mikroorganismen sich aus der Erde „hocharbeiten“ können. Um Nager fernzuhalten ist das Auslegen eines engmaschigen Drahtzaunes möglich. Drumherum können Sie das ein oder andere Begrenzungsgewächs pflanzen und so einen zusätzlichen Sichtschutz schaffen. Alles wird sehr gut gedeihen.
- Die erste Schicht sollte sowohl gröberes Geäst als auch zerkleinerten Strauchschnitt enthalten, um genug Lufträume zu schaffen.
- Gehäckselter Staudenschnitt, kleinere Äste, trockenes Laub und angetrockneter Rasenschnitt
- Kleinere Küchenabfälle und Kaffeesatz mit Filter
- Zwischendurch empfiehlt sich das „impfen“ des Komposts durch Ausstreuen einer dünnen Schicht mit fertiger Erde (im Idealfall Komposterde).

So pflegen Sie Ihren Kompost richtig
und mit wenig Aufwand
- Die geeigneten Zutaten sind die Grundvoraussetzung.
- Achten Sie regelmäßig auf die optimale Feuchtigkeit, um den Zersetzungsprozess stetig in Gang zu halten.
- Bei längeren Regenphasen sollten offene Komposter abgedeckt werden und bei längeren Hitzewellen sollte der Kompost bewässert werden.
- Eine Temperatur von 30 bis 70 Grad schwankend, je nach Phase des Verrottungsprozesses, ist gut und normal.
- Gelegentliches Auflockern mit einer Harke sorgt für eine tolle Luftzufuhr und die Mikroorganismen freuen sich darauf, ihre Arbeit noch besser machen zu können.
Beschleunigen Sie die Kompostierung bei offenen Kompostern mit folgenden Hilfsmitteln:
- Eine dünne Schicht Erde auftragen.
- Verwendung von etwas Hornmehl.
- Eine dünne Schicht Selbstgemachte Brennnessel-Jauche.
Den Kompost umsetzen
Die Königsdisziplin beim Kompostieren ist das sogenannte „Umsetzen“ des Kompost. Dabei wird der Inhalt im Komposter sozusagen umgegraben. Alle Bestandteile werden neu gemischt und der Kompost wird mit neuem Sauerstoff versorgt. Ein- bis zweimal im Jahr sollten Sie den Kompost umsetzten. Der ideale Zeitpunkt zum ersten Umsetzen ist das Frühjahr. Hierfür wird ein Sieb benötigt, dass man sich aus Holzlatten und Hasendraht ganz einfach selbst bauen kann. Nun wird mit einer Schaufel oder einer Mistgabel nach und nach der gesamte Inhalt des Komposters durch das Sieb geworfen. Der Kompost, der durch das Sieb durchfällt, ist bereits fertig. Der Rest wird gesammelt und wandert am Ende in den Komposter zurück.
PROFI-TIPP:
Wer über genügend Platz im Garten verfügt, kann sich für das bequeme Umschichten und die ideale Verrottung bis zu drei Komposter nebeneinander aufstellen. Damit können die verschiedenen Zustände des Kompostes von einem in den anderen Komposter „weiter wandern“.


Endlich fertig!
Nach der Komposterde ist vor der Komposterde
Nach etwa einem Jahr ist die Humuserde fertig. Dann hat sie den höchsten Grad an Nährstoffen erreicht und kann gleich im Garten zum Einsatz kommen.
FAUSTREGELN:
1. Phase Frischkompost: nach 2-3 Monaten – ist bereits als Mulch geeignet
2. Phase reifer Kompost: im Sommer nach 4-6 Monaten. Reife im Winter nach 6-12 Monaten.
Die perfekte und reife Komposterde erkennen Sie nach optimaler Pflege an folgenden Kriterien:
☆ Lockere und feinkrümelige Struktur mit frischem Waldbodengeruch
☆ Dunkelbraune bis schwarze Farbe
☆ Beim Kressetest wachsen in 2-3 Test-Töpfchen nach dem Aussäen mit Kressesamen in der Komposterde (2-3 unterschiedliche Reifegrade) nach 7 Tagen die Kressepflänzchen. Der Topf mit den meisten sattgrünen Pflänzchen hat den besten Reifegrad.
☆ Für Ungeduldige: Sie können die erste Prüfung schon nach 10 Monaten durchführen. Je nach Bedingungen und Pflege ist auch jetzt schon die Reife möglich.

Hintergrundwissen zum Kompostierprozess

Selbst angesetzter Kompost, ist ein wahrer Schatz. In einer Hand Kompost befinden sich mehr Kleinstlebewesen, als Menschen auf unserer Erde. Dies ist nur ein Grund, warum viele Gärtner ihren Kompost auch als „schwarzes Gold“ bezeichnen.
Zum einen kostet er nichts und zum anderen ist er extrem wertvoll, denn der eigene Kompost liefert uns alle wichtigen Pflanzennährstoffe in idealer Zusammensetzung und hält Gemüse, Obst und Zierpflanzen gesund. Der Zeitaufwand ist überschaubar und das Ergebnis absolut lohnenswert.
Kompostieren – Ein biologischer Kreislauf
Das Wort „Kompost“ ist abgeleitet vom lateinischen „compositum“ und bezeichnet sowohl den Komposthaufen wie auch sämtliche hinzugegebenen Stoffe und das Endergebnis, die Komposterde. Die Verrottung Ihrer Garten- und Bioabfälle ist Teil des Nährstoffkreislaufes, bei dem alle organischen Stoffe durch Bodenlebewesen und Sauerstoff aus der Luft abgebaut werden. Auch Wasser ist unverzichtbar. Dabei entstehen neben Kohlendioxid auch wasserlösliche Mineralstoffe. Diese Mineralstoffe wie Phosphate, Nitrate, Ammoniumsalze, Kalium- und Magnesiumprodukte dienen als Dünger.
Der restliche Teil des Abbaus organischer Stoffe wird zu Humus umgewandelt. Dieses Material können Sie unter anderem zur Herstellung von Blumenerde und anderen Bodensubstraten verwenden. Es eignet sich zur Verbesserung der Bodeneigenschaften und sogar zur Rekultivierung ganzer Flächen. Heute wird im großen Maßstab von Abfallentsorgungsunternehmen das Kompostierverfahren genutzt.
Für Hobbygärtner wird die Eigenkompostierung im kleinen Maßstab ebenfalls ein interessantes und spannendes Erlebnis sein. Sie können hier natürlich biologische Vorgänge hervorragend beobachten.
Wie entsteht eigentlich Kompost?
Werfen wir unseren Bioabfall auf den Kompost, wird ein beeindruckender Kreislauf in Gang gesetzt. Dabei wandeln Milliarden Mikroorganismen die Biomasse in drei Phasen in mineralstoffreiche Erde um. In der sogenannten Vorrotte zersetzen hilfreiche Pilze und Bakterien die Küchenabfälle und lassen die Temperatur auf bis zu 60-70° Grad Celsius steigen. Dabei sterben Schneckeneier, Keime und ungeliebte Unkrautsamen.
Auf diesen Gärprozess folgt nach 3-6 Monaten die Hauptrotte. In dieser Phase zersetzen Pilze und Regenwürmer die Abfälle in wertvollen Humus. Dieser Humus ist der eigentliche Motor des Komposters. Er hilft in der dritten Phase, der Altersrotte, die gesamten Inhalte zu dem eigentlichen Kompost zu verwandeln.
Der entstandene Kompost ist Nährstoffspender, CO2-Spender für Gewächshäuser und Wärmespender in den kalten Monaten zugleich.























































