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02.02.23

Unterschiede Terrassenbelag

Nahaufnahme diagonal angeordneter Terrassendielen aus Holz mit feinen Längsrillen, warmbrauner Farbe und sichtbarer Maserung

Unterschiede beim Terrassenbelag

Irgendwann braucht jede Terrasse eine grundlegende Erneuerung oder eine umfassende Reparatur. Im Laufe der Zeit verändern Sonne, Regen und Schnee den Belag und durch eine hohe Beanspruchung leidet auch das Material. Die Stärke der Witterungseinflüsse muss auch bei der Auswahl der neuen Terrasse beachtet werden. Mit einem Terrassenbelag aus Holzdielen liegt man fast immer richtig, denn auch hier sind verschiedene Arten und Materialien für verschiedene Beanspruchungen erhältlich. Ob einheimische Hölzer wie Douglasie und Kiefer/Fichte, Tropenhölzer wie Cumaru, Bangkirai und Ipe oder Terrassenbelag aus BPC, die optisch ansprechenden Dielen setzen jede Terrasse ins richtige Licht.

Arten von Dielen für die Terrasse

Wer heute seine Terrasse renovieren möchte, dem steht eine tolle Auswahl an Materialien zur Verfügung. Terrassendielen aus Naturholz oder Kunststoff ähneln sich optisch, bestehen aber aus verschiedenen Materialien. Mit WPC oder BPC bezeichnet man Dielen, welche neben einem Anteil an Holz oder Bambus über Kunststoffzusätze verfügen. Diese Kunststoffdielen sind weniger witterungsanfällig, pflegeleicht und haben praktisch keine Splitter. Sie lassen sich zudem sehr leicht reinigen und brauchen keine Pflege in Form von regelmäßigen Anstrichen.

Je nach Qualität bestehen BPC-Dielen entweder aus Hohlprofilen oder sind massiv und komplett durchgefärbt. Als Alternative zu herkömmlichen Holzdielen sind sie zudem günstiger in der Anschaffung und besonders gut für stark beanspruchte Böden geeignet. Sonneneinstrahlung, Frost und Regen können den BPC-Terrassendielen nur wenig anhaben, denn das Material ist bei richtiger Verlegung robust, frostsicher und lichtecht.

In der Verarbeitung und Verlegung gleichen sie den Bodendielen aus Holz, auch sie brauchen eine stabile Unterkonstruktion und können mit Säge, Akkuschrauber und Bohrer bearbeitet werden. BPC-Dielen sind praktisch splitterfrei, schimmeln nicht und bilden keine Risse. Damit eignen sie sich hervorragend für den Außenbereich, als Teichumrandung oder Balkonfußboden.

Terrassendielen aus tropischen und einheimischen Holzarten

Tropische Hölzer wie Bangkirai und Cumaru oder dem weniger bekannten Ipe eignen sich ebenfalls bestens zum Terrasse renovieren. Die Tropenhölzer besitzen hervorragende Eigenschaften in Bezug auf Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit aus. Die Hölzer stammen meist aus den Tropenwäldern in Indien, Afrika oder Amerikas und entsprechen nicht immer unseren zertifizierten Bedingungen. Hölzer mit dem FSC-Siegel dagegen stammen aus nachhaltiger Bewirtschaftung und können ohne Bedenken gekauft werden.

Das tropische Klima in diesen Ländern ist auch die Grundlage, weshalb diese Hölzer so begehrt sind. Das Holz ist relativ hart, verzieht sich bei sachgerechter Behandlung nicht und ist resistent gegen Schimmel, Pilze und hohe Sonneneinstrahlung. Der warme Farbton macht sie auch optisch zu einem Highlight bei den Terrassenbelägen. Im Laufe der Zeit nehmen die Dielen einen silbergrauen Farbton an, der auch unbehandelt lange Zeit sehr edel aussieht.

Regelmäßige Pflege mit speziellen Ölen macht die Dielen noch ansehnlicher. Dielen aus einheimischen Holzarten wie Lärche und Kiefer/Fichte sind dagegen günstige und ökologische Alternativen zum Tropenholz. Gegenüber Tropenhölzern sind diese Holzarten ökologisch unbedenklich und wachsen schnell wieder nach. Allerdings brauchen die Holzdielen regelmäßige Pflege in Form von Lasuren oder Holzfarben und haben eine geringere Lebensdauer. Im Preis liegen sie deutlich unter den Tropenhölzern, und wer grundsätzlich auf Nachhaltigkeit achtet, ist mit Dielen aus Lärche und Kiefer besser beraten.

Unterschiede in Material, Design und Pflege

Allen gemeinsam ist als Grundlage eine fachgerechte Verlegung. Wenn das Holz Risse bildet oder sich verzieht, ist oft die falsche Unterkonstruktion schuld. Deshalb müssen für jede Holzdiele auch die Kanthölzer der Unterkonstruktion aus dem gleichen Material bestehen. Unterschiedliche Holzarten haben auch verschiedene physikalische Merkmale und dehnen sich deshalb anders aus. Damit sind Risse vorprogrammiert und können im nachhinein nicht mehr verhindert werden.

Unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten sorgen dann zu Materialrissen an den Befestigungsschrauben. Damit sich in den geriffelten Hölzern kein Wasser ansammeln und zu Fäulnis oder im Winter zu Frostschäden führen kann, muss zudem ein Gefälle beachtet werden. Wichtig ist außerdem der Abstand zum Untergrund, der für eine ausreichende Luftzirkulation sorgt.

Die verschiedenen Materialarten führen auch zu Unterschieden im Design und in der Optik. Kunststoffdielen sehen optisch sehr einheitlich aus und entsprechen eher den klassischen RAL-Farben. Holzdielen weisen dagegen die typische Maserung der Holzarten auf und geben der Terrasse ein natürliche Flair.

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