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02.02.23

Holzfliesen verlegen: so geht’s

Nahaufnahme eines hölzernen Paneels mit wiederholten, gestaffelten quadratischen Lamellen, die diagonale Linien bilden und ein geometrisches, dreidimensionales Muster in warmen Braun- und Beigetönen erzeugen

Es gibt nicht nur eine Verlegeart für Holzfliesen

Es existiert nicht nur eine Verlegeart, um Holzfliesen zu verlegen. Vier gängige Methoden haben sich bewährt, die sich je nach den Gegebenheiten vor Ort umsetzen lassen.

Möglichkeit 1: ist die Holzfliesen-Montage im festen Rahmen.

Diese Verlegeart eignet sich beispielsweise für einen Balkon. Nur dünne Gummipads sind an den Kreuznahtstellen der Fliesen erforderlich, damit sie nicht klappern und eine hinreichende Dämpfung gegeben ist. Insbesondere Nachbarn oder Untermieter werden dies zu schätzen wissen. Gibt es beim Gefälle Abweichungen von 10 bis 20 mm, lässt sich der erforderliche Höhenausgleich mit unterschiedlichen hohen Pads realisieren. Diese Art Fliesen aus Holz zu verlegen, ist somit sehr einfach. Sie können nicht verrutschen, da sie passgenau in den vorhergesehenen Rahmen gelegt werden. Etwaige offene Seiten lassen sich mit Steinen oder Balken abdecken.

Möglichkeit 2 zeigt, wie das Fliesenverlegen in einer Loggia mit unebenem Schweißbahnboden gelingt.

Im ersten Schritt wird der Boden mit Bautenschutzmatten ausgelegt, um auf diese Weise die Dachpappe wirkungsvoll zu schützen. Ein Höhenausgleich ist notwendig? Kein Problem. Verschiedene hohe Pads erlauben einen Ausgleich, sofern die Abweichungen nicht höher als 10 bis 20 mm sind. Ist dies der Fall, ist eine stabile Rahmenunterkonstruktion unerlässlich. Auf sie können die Fliesen aus Holz schließlich aufgelegt und im Anschluss verschraubt werden.

Bei Möglichkeit 3 wird auf eine Verlegung auf verdichtetem Schotterbett eingegangen.

Wird eine solide Unterkonstruktion erstellt, lassen sich die Fliesen auch auf einem verdichteten Schotterbett verlegen. Dafür werden lange Rahmenhölzer im Abstand zu den Fliesen auf dem Schotter verlegt und anschließend ausgeglichen. Aus Gründen der Stabilität ist es ganz wichtig, dass die Stoßkanten der Hölzer bei den unterschiedlichen Bahnen nicht auf einer Höhe liegen.

Möglichkeit 4: Montage auf nicht festem Untergrund

Fliesen auf Holz lassen sich auch auf einem nicht festen Untergrund verlegen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn sie einen Rasen, eine Sandfläche oder einen Bereich mit Erde abdecken sollen. Um dies zu ermöglichen, ist es wichtig, Punktfundamente zu schaffen. Auf diese können dann die Rahmenhölzer gelegt werden. In Abhängigkeit von der Beschaffenheit des jeweiligen Untergrundes und der Standhaftigkeit des Endproduktes lässt sich dies mit Gehwegplatten sowie gegossenen Fundamenten erzielen. Hierbei gibt es eine Faustregel zu beachten:Umso loser der Untergrund ist, desto tiefer muss das Fundament im Boden verankert sein. Wird dies nicht beachtet, entstehen mit der Zeit Unebenheiten durch ein Absacken der Platten. Experten empfehlen bei einem losen Mutterboden aus diesem Grund einen Erdbohrer, Fertigbeton und KG-Rohrstücke als Schalrohr, welche im Anschluss sich im Boden hinsichtlich der Höhe verstellen lassen. Um das Klapperrisiko zu beseitigen, kommen zwischen das Fundament und die Rahmenhölzer stets Gummipads.

Und wie sieht es mit der Pflege aus?

So einfach wie sich die Holzfliesen verlegen lassen, so unkompliziert ist ihre Pflege. Bei Bedarf können sie mit Terrassenöl eingerieben werden, was allerdings nicht zwingend erforderlich ist. Die hervorragende Qualität und die Härte der Cumarufliesen schützen das Holz exzellent gegen ein Verfallen. Ein Vergrauen der Farbe mit der Zeit ist nicht ungewöhnlich und kein Qualitätsmangel.

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